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Warum der Nachbar selten der beste Käufer ist

Warum der Nachbar selten der beste Käufer ist, verrät dieser Artikel auf den folgenden Zeilen.
Häufig erleben wir, dass sich Nachbarn, Sportkameraden oder Arbeitskollegen schon in Stellung gebracht haben, wenn eine Immobilie verkauft werden soll. Fast genau so häufig erleben wir aber auch, dass diese nicht die wahrhaften Wunschkäufer der Eigentümer sind. Auf Grund fehlgeleiteter Emotionen, falscher Versprechen & Erwartungen handelt man sich nichts außer Stress ein und torpediert damit den eigentlichen Verkauf seiner eigenen Immobilie.

Warum ist das so?
Der Klassiker ist sicher das Versprechen für Familienmitglieder: DER SCHWAGER VOM NACHBARN SCHRÄG GEGENÜBER oder DER SOHN VOM ARBEITSKOLLEGEN haben Kaufinteresse. Das ist schon ganz klar, obwohl sie das Haus noch nie live bzw. seit Jahren nicht gesehen haben.
Hier stellt sich die Frage, ob die vorgeplanten Käufer diese große Entscheidung überhaupt so 100%-ig mittragen und in wie weit diese bei Ihrer Suche und Entscheidung über den Immobilienkauf überhaupt fortgeschritten sind - haben diese schon mit einer Bank gesprochen? Im Regelfall ist das alles negativ zu beantworten.
Durch die "Bekanntschaft" erhofft sich der Interessent Vorteile, schließlich steht dieser in keiner Konkurrenzsituation mit anderen Kaufinteressenten und die emotionale Verbundenheit schürt die Hoffnung auf ein Schnäppchen. Aus diesem Grund zahlen Nachbarn/Bekannte in der Regel nicht den marktfähigen Preis für ein Haus. Vielleicht will man vom Bekannten sogar nicht mal den 'marktfähigen Preis' haben - auch okay.
Dennoch entsteht in dieser Konstellation häufig der Umstand, dass der Verkäufer sich gedrängt fühlt, an Stellen Zugeständnisse zu machen, an denen er es nicht machen müsste (Bezug oder sogar Sanierung vor Kaufpreiszahlung) - der Ärger ist vorprogrammiert.

Da sich viele Menschen scheuen, dem Gegenüber ein klares und deutliches "NEIN" auszusprechen, verliert der Verkäufer der Immobilie in solchen Situationen Zeit (und damit Geld) und zerstört den Ruf seiner eigenen Immobilie, denn dass diese zum Verkauf steht und man sich einfach nicht verbindlich einigen kann, weiß schnell die ganze Ortschaft - "DA IST IRGENDWAS FAUL" Damit ist die bestmögliche Vermarktungschance einer Immobilie meist bereits zerstört, denn nichts ist wichtiger als die "Exklusivität" des Angebots, völlig unabhängig von der Kaufpreishöhe oder qualitativen Wertigkeit des Objektes. Natürlich spricht generell überhaupt nichts dagegen, das eigene Haus an einen Bekannten zu verkaufen. Jedoch sollte sich dieser zu fairen Bedingungen und fairer Konkurrenz der Marktsituation stellen. Erst dann wird klar, wie ernsthaft die Kaufabsicht tatsächlich ist und in welcher Größenordnung Sympathie über Zuschlag oder Verwehrung entscheiden können.

[Das Foto wurde weit vor der Corona-Pandemie aufgenommen]

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