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Neues Gesetz zur Regelung zur Verteilung der Maklerprovision

Zum 23.12.2020 gibt es ein neues Gesetz, welches die Immobilienbranche ins Wanken bringt: Die gesetzliche Neuregelung zur Verteilung der Makler-Provision.

Neuregelung für mehr Rechtssicherheit

Muss der Käufer die Maklerprovision zahlen? Oder übernimmt der Verkäufer die komplette Courtage? Diese Fragen beantwortet das neue Maklergesetz, das ab dem 23. Dezember 2020 gilt. Anstelle der unterschiedlichen Regelung für die einzelnen Bundesländer gelten ab diesem Zeitpunkt einheitliche Vorgaben für Verbraucher/Privatkunden. Käufer wie Verkäufer einer Immobilie können dann per Gesetz zu gleichen Teilen die Maklerkosten tragen. Gleichwohl ist es dem Verkäufer freigestellt, die Maklercourtage komplett zu übernehmen. Als Makler unterstützen wir diese Regelung im Sinne der klaren Interessenvertretung und bieten seit 2017 über uns getätigte Immobilienkäufe für Käufer bereits provisionsfrei an.

Transparenz auf dem Immobilienmarkt

Das Ziel der Neuregelung ist mehr Transparenz auf dem Immobilienmarkt.
Kunden, die eine Immobilie kaufen, waren bislang irritiert. Unterschiede bei der Maklerprovision zwischen den einzelnen Bundesländern und einzelnen Maklerbüros waren die Regel. Sowohl in der Höhe als auch in der Verteilung gab es verschiedene Ansätze, die für Laien kaum nachvollziehbar waren, vor allem dann, wenn die Käufer bis zu 7 % der Provision tragen mussten. Den dadurch entstehenden Unklarheiten und Missverständnissen schiebt das neue Maklergesetz "Verteilung der Maklerkosten bei der Vermittlung von Kaufverträgen über Wohnungen und Einfamilienhäuser" einen Riegel vor.  Die bundesweite Regelung und die klare Aufteilung der Maklergebühren tragen zu einem besseren Rechtsverständnis und mehr Rechtssicherheit bei.

Weniger Kaufnebenkosten für Immobilien

Mit Inkrafttreten des Gesetzes gilt nun die Halbteilung. Käufer und Verkäufer können gleiche Anteile zahlen und bis zu 50 % der Maklerkosten darf der bisherige Eigentümer auf den Käufer übertragen. Dieses Vorgehen ist jedoch kein Muss: Eine individuelle Absprache, die den Käufer besserstellt, und das Mandatsverhältnis ggf. eindeutig in den SInn des Verkäufers stellt, ist weiterhin erlaubt, wenn dieser seine Interessen bestmöglich vertreten wissen möchte und ein ernsthaftes Mandatsverhältnis eingeht.

Mehr Nachfrage für Verkaufsobjekte

Der provisionsfreie Kauf von Immobilien bringt aber nicht nur den Käufern Vorteile. Auch die Verkäufer gewinnen: Durch die Kostentransparenz sind Maklerangebote denen auf dem privaten Markt gleichgestellt. Oft werden sie sogar noch bevorzugt, da die Vermittlung durch den Makler einen zusätzlichen Gewinn bietet: Hier punkten die professionelle Erfahrung, das Wissen um die formalen Kauf- und Verkaufserfordernisse und die Finanzierungsmöglichkeiten. Diesen Trend konnten wir bereits in den letzten Jahren durch unseren Verzicht auf Käuferprovision feststellen. Die neue Gesetzeslage wird dies noch verstärken.

Sie haben Fragen zur Provision? Dann schreiben Sie uns gerne eine Nachricht oder rufen Sie uns an. Gerne klären wir alle Details persönlich.

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